DIY Puder (Make-Up)

Rezept für Deine persönliche, selbstgemachte Kosmetik

Naturkosmetik vs. „Normale“ Kosmetik

Letztens habe ich einen interessanten Beitrag gelesen, der mich dazu bewogen hat, diesen Post zu schreiben. Es ging darum, dass die in Deutschland verkaufte Kosmetik oft noch an Tieren getestet werden würde. Klar, hier bei uns ist das verboten und seit einigen Jahren wird auch nichts mehr importiert, was an Tieren getestet wurde. ABER: Die Produkte, die vor diesem Verbot auf den Markt gekommen sind, zählen nicht. Sie wurden an Tieren getestet und die schmieren sich heute immer noch viele Menschen ins Gesicht, einfach weil sie davon ausgehen, dass, da Tierversuche für Kosmetikprodukte verboten sind, auch die Produkte aus dem Markt tierversuchsfrei sind.

Tja, sind sie leider nicht und die absolute Härte ist, dass in diesem Beitrag auch zwei Firmen genannt wurden, die Naturkosmetik anbieten – von der zumindest ich immer dachte, dass sie nichts mit solchen „Perversionen“ am Hut haben. Nicht, dass Du mich falsch verstehst – ein Großteil der bei uns angebotenen Naturkosmetik ist tierversuchsfrei hergestellt, aber irgendwie hatte ich trotzdem ein mulmiges Gefühl.

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Erfahrungen zu Slim XR

Soo, heute gibt es mal einen Beitragslink. =)

Es hat zwar nicht direkt etwas mit Natur zu tun, aber es ist 100% natürlich und am eigenen Leib getestet.

Falls irgendjemand Fragen oder Anmerkungen hat, kann er diese gerne als Kommentar zum Beitrag erläutern. 😉

Slim-XR

 

Natürlich rotes Haar

Verblasste rote Haare? – Muss nicht sein! Es gibt immer Wege und Mittel, das Rot in den Haaren zu intensivieren.
Meine Lieblingsrezepte dafür:

1. Rote Beete pürieren (oder bereits vorgefertigtes Pulver nehmen), mit etwas Zitronensaft vermischen und für eine Stunde ins frisch gewaschene Haar einmassieren. Danach ausspülen und man bekommt einen schönen, kalten Rotton. 🙂

2. Die Schale von roten Zwiebeln aufkochen und den frischen, abgegossenen Sud als Spülung verwenden und nicht auswaschen. Das hört sich etwas eklig an, aber der Geruch ist gar nicht so schlimm, wie man denkt und verfliegt sehr schnell.

3. Last but not least: Essig! Ebenfalls einfach als Spülung (ohne Auswaschen) benutzen. Hierbei aber bitte aufpassen, dass ihr das Zeug nicht in die Augen bekommt – also vorsichtig anwenden! 😉

Kleopatra-Bad

 

Jeder hat von ihr gehört: Kleopatra.

Sie soll eine der schönsten und anziehendsten Frauen der Geschichte gewesen sein und ihr Schönheitsgeheimnis war angeblich ein spezielles Bad.

Kleopatra soll nämlich jeden Tag in Eselsmilch gebadet haben. Sie hat eine ganz andere Zusammensetzung als die bei uns übliche Kuhmilch – beispielsweise wird sie von laktoseintoleranten Menschen meist ganz gut vertragen. In Zentralasien nutzten Menschen die Milch seit je her, um Babys zu stillen, deren Mütter keine oder nicht genug Milch hatten.

Heutzutage ist Eselsmilch in Europa teuer und schwer zu bekommen, weswegen wir das Kleopatra-Bad etwas abändern müssen.

Für ein modernes Kleopatra-Bad mischt man in das Badewasser möglichst fettige Milch (aber keine Sahne), etwas Honig und einen Schuss Mandelöl. Die Dosierung erfolgt nach Belieben – ich nehme auf eine volle Badewanne 2 Liter Milch, 3 EL Waldhonig und ca. 5 ml Mandelöl. Nach einem 20-30 minütigen Bad fühlt sich die Haut glatt und geschmeidig an.

Und selbst wann man nicht die Zeit (oder das Geld) hat, jeden Tag so zu baden, merkt man auch bei einem Mal in der Woche schon einen Unterschied.  =)

Kräuterbutter selber machen

Wer wie ich oft mit Butter kocht oder diese beim Grillen benutzt, sollte dieses seehr einfache Rezept ausprobieren. ^^

Zutaten:

  • 2,5 l Milch
  • Kräuter nach Wahl

Zubereitung: 

  1. Die Milch eine Weile (ca. 10-12 h) bei Zimmertemperatur stehen lassen. Im oberen Bereich wird sich eine Rahmschicht bilden – genau die brauchen wir für die Butter.
  2. Rahmschicht mit einem Löffel abschöpfen und in ein hohes Gerät geben. Es sollten ungefähr 100 ml sein.
  3. Den Rahm mit einem Handmixer schlagen: Im ersten Schritt wird er steif werden.
    Man sollte jedoch nicht aufhören und ihn weiterschlagen, bis die Masse Flocken wirft.
    Sie wird sich in Buttermilch und die eigentliche (feste) Butter aufteilen.
  4. Die Butter wird nun abgesiebt und zwei-drei Mal in kaltes Wasser gelegt und immer wieder abgesiebt (dabei wird das Wasser gewechselt), um die Reste der Buttermilch zu entfernen.
  5. Danach vermischt man die fertige Butterbears-garlic-1260782_1920 mit etwas Salz und gehackten Kräutern nach Wahl.
    Ich finde Frühlingszwiebeln, Bärlauch  und Rosmarin passen ganz gut zusammen.
    Man kann natürlich auch Knoblauch und sonstiges nehmen – wie es einem eben gefällt. =)

Tipps:

  1. Falls Ihr keine Rohmilch (am besten direkt vom Bauern) habt, könnt Ihr auch normale Milch aus dem Handel nehmen. Achtet allerdings auf einen hohen Fettgehalt, da es sonst wahrscheinlich nicht funktionieren wird.
  2. Wollt Ihr es euch einfach machen? Dann nehmt gleich Sahne (ab 12 %) statt Milch. Dann braucht ihr auch nicht warten, bis sich der Rahm an der Oberfläche bildet und könnt gleich mit dem Schlagen (Schritt 3) anfangen.

Viel Spaß bei der Zubereitung! 😉