Eisenkraut

„Alle Wiesen und Matten, alle Berge und Hügel sind Apotheken.“ – Paracelsus (Philosoph, Arzt und Naturforscher)

In diesem Artikel geht es um Eisenkraut, nicht um Verbene (Zitronenverbene). Ich schreibe das extra dazu, weil die meisten heutzutage mit Zitronenverbene herum hantieren, obwohl das heimische Eisenkraut eine stärkere Wirkung hat. Ich kann es mir auch nicht erklären. =)

Verwendung: Eisenkraut wird hauptsächlich bei Atemwegserkrankungen und Verdauungsstörungen angewendet, allerdings unterstützt es auch die Wundheilung, lindert Menstruationsbeschwerden und Fieber, kurbelt den Stoffwechesel an und hilft sogar gegen Nierensteine – ein echter Alleskönner!

Sammelzeit: Jetzt – also in der zweiten Sommerhälfte im Juli/August.  Man sammelt hierbei das blühende Kraut (oberhalb der Wurzel) ein und benutzt später Blüten, Stiel und Blätter. =)

Verwendung innerlich: Tee (zwei Teelöffel auf einen Becher + 5-7 Minuten Ziehzeit) oder Tinktur (ca. 40-100 Tropfen über den Tag verteilt)

Verwendung äußerlich: Kompressen und Wickel

Mystisches: Gerade in unseren Gebieten (und weiter im Norden) wurde das Eisenkraut oft bei Ritualen eingesetzt. Es hieß, dass es gegen alle Krankheiten helfen und einem sogar Unsterblichkeit verleihen konnte. Zudem schützt es vor bösen Geistern und wurde oft in Amuletten verarbeitet. =)

Leider habe ich nur einen Link zur Zitronenverbene gefunden. Sie hat die selbe Wirkung (etwas schwächer). Eisenkraut wächst bei uns aber zugenüge. 😉

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